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Dieses Wochenende war es dann endlich soweit: Nach Evas sorgfältiger Planung und Zimmereinteilungsberatungsrunden ging es auf in die Berge zum Skiwochenende mit den Kollegen aus Toronto. Wir kamen in einer Ferienanlage namens Jouvence (sehr empfehlenswert: www.jouvence.com) im Nationalpark Mont Orford unter und belegten dort mit 16 Leuten zwei Holzhäuser mit Zimmern zu 2-5 Personen. Das eine der Gebäude war eine alte Kirche, weiß gestrichen und mit sehr hohen Decken, wie aus der Zuckerbäckerei...
Wir fuhren Freitags nachmittags los und kamen 3 h später – verspätet durch eine Autobahnvollsperrung – und ziemlich hungrig an. Das Essen war großartig: Ein reichhaltiges, hausgemachtes Buffet verschiedener lokaler Spezialitäten, tolles Dessert und guter Kaffee. Die Kollegen aus Toronto kamen nach ihrer 8 h Fahrt etwas weniger erholt und ohne das Buffet genießen zu können an. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und gemütlicher Plauderei am Kamin gingen wir angesichts der geplanten Aktivitäten für den Folgetag relativ früh ins Bett.
Samstag dann teilten wir uns in eine „Abfahrtskigruppe“ und eine „Langlaufskigruppe“, ich fuhr mit Amin und 7 weiteren Kollegen aus Toronto sowie der Praktikantin aus Vancouver in Richtung Mont Orfort zum Boarden. Da 5 von uns auf einem ähnlichen Performance-Level waren, machten die gemeinsamen Abfahrten sehr viel Spaß.
http://picasaweb.google.de/IrisMontreal/SkiwochenendeMitDenKollegenAusDerCGCICTorontoUndVancouver
Am frühen Nachmittag fuhren Amin und ich dann zurück, gerade richtig, um zum Sonnenuntergang auf dem See spazierenzugehe n, was ein großartiges Erlebnis war. Der See war schneeweiß mit einer 10 cm dicken Puderschicht bedeckt und am Horizont von bewaldeten Bergen umrahmt. Ein unvergesslicher Anblick.
Abends wurde dann gemeinsam Glühwein gebraut und am Kamin die eine oder andere alte Geschichte ausgepackt und über Kammergeschichten und Privates geschwätzt.
Am nächsten Morgen liehen wir für unsere gesamte Gruppe Schneeschuhe aus und machten eine ca. einstündige Wanderung in die nähere Umgebung. Die Jungs stapften abseits der Wege durch den bis zu hüfttiefen Schnee, in den sie auch ab und zu einbrachen...
Nach der Schneeschuhwanderung fuhren der Hauptteil der Torontoner nach Hause und ein Teil des Montrealer Teams machte sich noch zu einer Langlaufskiwanderung mit der Skiexpertin Susanne, unserer Geschäftsführerin auf. Nachdem wir die Zurückgebliebenden mit der Information zurückließen, wir würden maximal 3 km und 30 min. Unterwegs sein, suchte sich Susanne eine andere Route aus und wir kamen letztendlich geschlagene 3 Stunden später zurück, mit einigen blauen Flecken aber mit unsäglich lustigen Geschichten...
Den Nachmittag verbrachte wohl jeder von uns im Bett in Montreal... bevor wir abends noch auf einen Cocktail zusammenkamen!
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