Sonntag, 24. Februar 2008

Skiwochenende mit der Kammer

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Dieses Wochenende war es dann endlich soweit: Nach Evas sorgfältiger Planung und Zimmereinteilungsberatungsrunden ging es auf in die Berge zum Skiwochenende mit den Kollegen aus Toronto. Wir kamen in einer Ferienanlage namens Jouvence (sehr empfehlenswert: www.jouvence.com) im Nationalpark Mont Orford unter und belegten dort mit 16 Leuten zwei Holzhäuser mit Zimmern zu 2-5 Personen. Das eine der Gebäude war eine alte Kirche, weiß gestrichen und mit sehr hohen Decken, wie aus der Zuckerbäckerei...

Wir fuhren Freitags nachmittags los und kamen 3 h später – verspätet durch eine Autobahnvollsperrung – und ziemlich hungrig an. Das Essen war großartig: Ein reichhaltiges, hausgemachtes Buffet verschiedener lokaler Spezialitäten, tolles Dessert und guter Kaffee. Die Kollegen aus Toronto kamen nach ihrer 8 h Fahrt etwas weniger erholt und ohne das Buffet genießen zu können an. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und gemütlicher Plauderei am Kamin gingen wir angesichts der geplanten Aktivitäten für den Folgetag relativ früh ins Bett.

Samstag dann teilten wir uns in eine „Abfahrtskigruppe“ und eine „Langlaufskigruppe“, ich fuhr mit Amin und 7 weiteren Kollegen aus Toronto sowie der Praktikantin aus Vancouver in Richtung Mont Orfort zum Boarden. Da 5 von uns auf einem ähnlichen Performance-Level waren, machten die gemeinsamen Abfahrten sehr viel Spaß.

http://picasaweb.google.de/IrisMontreal/SkiwochenendeMitDenKollegenAusDerCGCICTorontoUndVancouver

Am frühen Nachmittag fuhren Amin und ich dann zurück, gerade richtig, um zum Sonnenuntergang auf dem See spazierenzugehe n, was ein großartiges Erlebnis war. Der See war schneeweiß mit einer 10 cm dicken Puderschicht bedeckt und am Horizont von bewaldeten Bergen umrahmt. Ein unvergesslicher Anblick.

Abends wurde dann gemeinsam Glühwein gebraut und am Kamin die eine oder andere alte Geschichte ausgepackt und über Kammergeschichten und Privates geschwätzt.

Am nächsten Morgen liehen wir für unsere gesamte Gruppe Schneeschuhe aus und machten eine ca. einstündige Wanderung in die nähere Umgebung. Die Jungs stapften abseits der Wege durch den bis zu hüfttiefen Schnee, in den sie auch ab und zu einbrachen...

Nach der Schneeschuhwanderung fuhren der Hauptteil der Torontoner nach Hause und ein Teil des Montrealer Teams machte sich noch zu einer Langlaufskiwanderung mit der Skiexpertin Susanne, unserer Geschäftsführerin auf. Nachdem wir die Zurückgebliebenden mit der Information zurückließen, wir würden maximal 3 km und 30 min. Unterwegs sein, suchte sich Susanne eine andere Route aus und wir kamen letztendlich geschlagene 3 Stunden später zurück, mit einigen blauen Flecken aber mit unsäglich lustigen Geschichten...

Den Nachmittag verbrachte wohl jeder von uns im Bett in Montreal... bevor wir abends noch auf einen Cocktail zusammenkamen!

Montag, 18. Februar 2008

Sports, Sports, Sports

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In den letzten zwei Wochen habe ich sehr viel unternommen, jedoch weniger touristisch wertvolle Touren, sondern vielmehr habe ich sehr viel sportlich unternommen und bei abendlichen Aktivitäten eine Menge Leute kennengelernt.

Am Donnerstag, dem 9.2. fand der Neujahrscocktail der Handelskammer statt, ein jährlich stattfindendes Networking-Event, auf dem neue Mitglieder geworben und die vorhandenen Mitglieder sich besser kennenlernen konnten. Es gab sehr leckeren Käse und auch Wein sowie deutsches Bier. Meine Chefin Susanne hat zu Anfang eine Rede gehalten...

http://picasaweb.google.de/IrisMontreal/NewYearSCocktail

Freitag hatte ich wie immer frei und bin erst Mittags mit Nina, einer Referendarin für Englisch und Französisch auf den Markt und dann etwas essen gegangen. Nachmittags bin ich dann mit dem Arbeitskollegen Dennis auf den Beaver Lake zum Eislaufen

http://picasaweb.google.de/IrisMontreal/Eislaufen

Samstag ging es dann das erste Mal mit einem privat organisierten Trip mit Arbeitskollege Amin und seinen Bekannten Leshek (aus Polen) und Anabell (Französin senegalesischer Abstammung) zum Skifahren. Destination Mont Garceau, das Board sollte also endlich seine erste Piste küssen.
Es war ein guter Tag zum Fahren, nicht zu kalt und die Aussicht war einfach fantastisch. Man sah direkt auf einen zugefrorenen und eingeschneiten See...

Es stellte sich heraus, dass Amin und ich ungefähr auf einem Niveau fuhren, so dass wir den Tag zusammen dort verbrachten. Anabel hat einen Skikurs genommen - sie stand noch nie auf Skiern - und Leshek hat an dem dort stattfindenden Skirennen teilgenommen, er war wirklich sehr schnell!!!

http://picasaweb.google.de/IrisMontreal/MontGarceau

Am Sonntag (10.02.) folgte dann das Ereignis der Woche: Ice Climbing School!!!
Morgens um 7 ging es los. Dennis und ich stiegen in das Auto zweier Russen, die an der McGill studierten und ab ging es in Richtung Mont Tremblant in die Montagne d'Argent. Gegen halb zehn trafen wir am vereinbarten Treffpunkt auf den Rest der Gruppe und Mark unseren Führer.
Nach einer kurzen weiteren Fahrt zum Kletterplatz packten wir dann die vielen Taschen Equipment aus und versorgten uns mit Eisäxten, Steigeisen und den Klettergurten. Es folgte eine kurze Auffrischung der Sichertechnik und dann bestieg Mark im Vorstieg die vereiste Wand, um uns die Topropes an einem Baum festzumachen. Danach ging es los mit einer kleinen Technik-Kunde (O-Beine und Zehen nach oben!!) und letztendlich konnten wir dann die Äxte nach dem Schema "BOOM BOOM TICK TICK" in das Eis schlagen und uns die senkrechte Wand nach oben arbeiten. Es war ein Heidenspaß, das Wetter zeigte sich von seiner besten Seite und jeder konnte nach konditioneller Lage oft oder weniger oft an die Wand.

http://picasaweb.google.de/IrisMontreal/Eisklettern

5 Stunden später traten die ersten Ermüdungserscheinungen auf und gegen vier Uhr ging es auf in Richtung Montreal. Ein Riesenerlebnis und... ich werde es wieder tun!!!

Montag ging ich dann nach diesem aktiven Wochenende körperlich ein wenig auf dem Zahnfleisch, aber was nicht tötet, härtet ab!

Mittwoch abend ging es dann ab auf die Tanzpiste. Die Diskotheken sind hier in Montreal auch unter der Woche geöffnet, jedoch immer nur bis um 3 Uhr. Daher gehen die Leute hier einfach etwas öfter... ;) Hier habe ich viele Leute von der HEC, der örtlichen Wirtschaftshochschule kennengelernt, sehr spaßiger Abend. Nach 3, als in der Disko die Lichter angingen, liefen wir noch zu "La Banquise", dem angeblich besten Restaurant, um Poutine zu essen, das Quebecker "Nationalgericht": Pommes mit Cheddar und fetter Bratensauce. Kalorienbombe hoch 113, aber sehr beliebt als Absacker nach einer halbdurchtanzten Nacht. Ich glaube zwar nicht, dass ich das noch einmal essen werde, aber wir haben uns eine Portion zu dritt geteilt, das war schon ok...
Donnerstag früh kamen Amin und ich erstaunlich erholt auf der Arbeit an. Nach dem Mittagessen ging es dann mit der Konzentration bergab, aber das war ja auch nicht anders zu erwarten.

Freitag ging es dann - noch immer im Kletterfieber für Dennis und mich wieder an die Wand! Allez up! Dort trafen wir uns mit einem Mitabenteurer, Nicola, aus der Ice Climbing School, der uns erst einmal zeigte, was man an der Wand so alles machen kann... beeindruckend!
Viel zu spät lösten wir uns wieder und waren dann erst gegen Mitternacht bei Frite alors, nachdem wir 30 min. bei höchstens -20 °C auf der Suche nach einem geeigneten Restaurant den Boulevard Saint Laurent hochgelaufen sind. Um eins war ich dann zu Hause, fertig aber zufrieden.

http://picasaweb.google.de/IrisMontreal/KletternImAllezUp

Der Spaziergang in der Kälte rächte sich am nächsten Morgen: Ich hatte Halsschmerzen! Für Samstag stand Markt und Kochen mit den Kollegen und gemeinsames Fotoschauen auf dem Programm. Nina stieß dann am Jean Talon zu uns und nachdem wir Kartoffeln, Weißrüben, Fisch und Süßkartoffeln gekauft hatten, ging es ab zu Amin, wo wir dann Bilder meiner vergangenen Reisen, Amins Trip von San Francisco nach Las Vegas und Dennis Berichte von seinem Zivildienst und Indientrips, die wirklich beeindruckend waren, sahen. Ich war den ganzen Tag noch vom Klettern müde und bin früh ins Bett gegangen.

Sonntag (15.02) stand dann wieder Skifahren auf dem Programm. Diesmal hatte ich über Craigslist einen Marokkaner aufgegabelt, der uns einfach so, nur für einen Kaffee, mit nach Saint Sauveur genommen hat. Das war ein im Vergleich zu Mont Garceau noch größeres Skigebiet mit vielen vielen Pisten, einem Snowboarder-Funpark und mit 7 Liften über einem hübschen kleinen Dörfchen. Die kleine Schweiz nennen die Quebecker liebevoll diesen Ort...

http://picasaweb.google.de/IrisMontreal/20080217StSauveur

Boarden klappte schon viel besser: Geschwindigkeit x2, Fallrate /2 im Vergleich zum letzten Mal, wie es sein muss!!! :D

Sonntag habe ich dann noch gelernt, die Klausuren für Hagen stehen bald an: Unternehmensgründung und Unternehmensbewertung am 26.02. und Planung und Organisation am 06.03...

Nächstes Wochenende fahren wir mit der Kammer auf ein Chalet: Skiwochenende. Die Planung läuft in voller Fahrt...

Sonntag, 3. Februar 2008

Toronto und ... endlich Niagara!

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Ich habe über kijiji.ca (eine französische Kleinanzeigenbörse, die hier sehr in ist) ein junges Ehepaar kennengelernt und mit diesen eine Reise nach Toronto und Niagara gebucht (da wir zu dritt waren, haben wir nur 119 $ statt 179 $ pro Person gezahlt).

Die Reiseagentur war chinesisch, aber mit asiatischer Bestrebsamkeit geführt. Nachdem es am Freitag in Montreal den ganzen Tag geschneit hatte, war ich etwas in Sorge, ob das alles so klappen würde.

Samstag morgen war gottlob nicht allzu viel Neuschnee gefallen, es schneite jedoch leicht, als wir um 7.15 in den Bus stiegen. Dieser war nicht wirklich komfortabel, ich kann mich jedoch auf engstem Raum "zusammenklappen" um schlafen zu können, so dass dies nicht so schlimm war.

Wir sind dann auf nach Toronto, haben zwischendurch in einem chinesischen Buffet Restaurant - was erstaunlich gutes Essen bot - Mittag gegessen und sind gegen drei am CN-Tower, dem weltgrößten freistehenden Gebäude (553 m), angekommen. Von dort hatte man trotz des etwas diesigen Wetters ein großartiger Ausblick

http://picasaweb.google.de/IrisMontreal/TorontoUndNiagara

Von dort aus sind wir in die Stadtmitte gefahren, wo auf dem Platz zwischen altem und neuem Rathaus ein Winterfest stattfand mit Eisfläche, Spektakel und gratis Kakao von Tim Hortons (Eine Mischung aus Dunkin Donuts und Starbucks: Es gibt diese Läden an jeder 2. Ecke, sie machen großartigen French Vanilla Cappuchino und alle Bagel und Muffins, die ich bis jetzt gegessen habe, waren auch wirklich gut und nicht teuer).

Danach ging es zum Parlament. Dies machte irgendwie eher den Eindruck, als sei dort eine Schule untergebracht. Es gab keine Wachmänner, keine Sicherheitsvorkehrungen... ein Spiegel der Kriminalität in Kanada! Hier kann man in der Stadtmitte und in dem Viertel, wo ich wohne, wirklich abends noch bedenkenlos zu Fuß gehen, viele Leute schließen ihre Häuser nicht ab und niemand hat Angst vor Amokläufern etc...

Als letzten Punkt sind wir noch zur Universität gefahren, da hat jedoch meine Kamera batteriebedingt ihren Geist aufgegeben.

Gegen neun kamen wir dann in Niagara an und konnten noch einen kurzen Blick auf die "Falls" erhaschen, bevor wir Richtung Hotel einbogen.

Das Hotel war ordentlich, es gab auch einen jederzeit zugänglichen Fitnessraum, so dass ich mir wie gewohnt morgens um halb sechs die Seele aus dem Leib rennen konnte.

Ich bin früh ins Bett, früh wieder auf, ab aufs Laufband und dementsprechen gutgelaunt dann um 7 in einen kleinen American Diner, wo es für 5 $ ein Frühstück aus 3 Pancakes, Bacon, Syrup, Jam, (leicht schalem) Coffee und Orange Juice gab.

Dann ging es ab zu den Fällen. Obwohl diese nicht sehr hoch sind, sind die Wassermassen schon gewaltig. Es tost ziemlich laut und die Gischt sprühte bis zu uns auf die Promenade, was einen Eismantel auf das ganze Geländer zauberte.
Der untere Teil der Fälle und des Flusses war vereist und mit Schnee bedeckt, was dem Spektakel einen ganz besonderen Charme verlieh. Obwohl viele Leute mir davon abgeraten hatten, die Fälle im Winter zu besuchen, bin ich froh, es so gesehen zu haben. Die meterlangen Eiszapfen an den Wänden und der harsche Schnee auf dem teilweise gefrorenen Fluss waren einfach schön anzusehen!

Gegen 10 sind wir auf den Skylon Tower, der im Gegensatz zum CN Tower "nur" 160 m hoch war, jedoch trotzdem einen tollen Überblick über beide, die geraden amerikanischen Fälle und die "horseshoe" kanadischen Fälle erlaubte. Über die amerikanische Grenze sind wir jedoch nicht gegangen.

Um halb zwölf ging es dann zu einem Factory Outlet, wo ich einige Sachen gefunden habe, von wirklich supergünstiger Nike-Sportbekleidung, über ein paar Pullis zu einem Mitbringsel für meine Nachbarin, die in der Zeit auf Baghira aufgepasst hat.

Um eins wurde gegessen - wieder ein chinesisches Buffet, aber wieder gutes Essen, mit frischem Salat und viel knackigem Gemüse mit verschiedenen Fleischsorten und Eis mit Früchten als Nachtisch.

Nach dem Essen brachen wir dann die lange Rückreise (7 h) an und erreichten Montreal mit 2 Pausen letztendlich um 10 Uhr abends.

Mit Sylvie und ihrem Mann habe ich mich viel unterhalten. Die beiden kommen aus La Reunion (französiche Kolonie), er hat ein 2-Jahres-Visum als Informatiker, sie hat Englisch studiert. Mal sehen, ob wir uns nochmal treffen.

Fazit: Ein großartiges Wochenende, aber jetzt bin ich ziemlich müde (obwohl ich fast die ganze Zeit im Bus geschlafen habe?!)...

C'est dur, la vie!

Quebec City, Red Bull Crashed Ice

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Hier nun also mit etwas Verspätung der Bericht von letztem Wochenende. Mein Kollege Dennis hat von seiner Mitbewohnerin 3 Freikarten für einen Tagesausflug zum Red Bull Crashed Ice Event (bei Interesse: googlen) bekommen und mich sowie eine weitere deutsche Bekannte eingeladen.

Nachdem wir um 12 Uhr als einzige (die deutsche Pünktlichkeit...) mit dem Busfahrer am vereinbarten Treffpunkt waren, trudelte die McGill-Gemeinde langsam bis ca. 12.30 ein, worauf wir dann losfahren konnten, um weitere Studenten von der Concordia Universität abzuholen.
Dies wurde von lauten Sprechchören von Seiten der McGill Studenten begleitet (wie in den Klischee-High School Movies: ... "Mc Gill..... yeah .... Concordia ... uuuh....." ). Na ja. Wir saßen irgendwie in der Mitte und das Ganze hörte gottlob auch nach wenigen Minuten auf.

Die Busfahrt dauerte ca. 2 h, es gab Red Bull für alle...

Wir wurden dann um drei in Quebec abgesetzt und hatten 4 h, um uns die Stadt anzusehen. Was sofort auffiel, ist, dass es ca. 10 °C kälter war als in Montreal. Brrr. Nachdem wir eine Stunde damit verbracht hatten, uns umzusehen, die Gruppe zu verlieren und wiederzufinden, ein wenig die Stadt anzusehen und gegen 6 den ersten heißen Kaffee zu uns zu nehmen, ging die Sonne unter, es wurde schlagartig wirklich kalt und das Event begann.

Dumm nur, dass es so voll war, dass man wirklich nur einen Bruchteil der Strecke auf einmal sehen konnte und selbst die Leinwände nur die Kamerafahrten der nächsten Kamera zeigten, und keinen Zusammenschnitt der ganzen Strecke. Siehe auch das kurze Video (vorletztes Bild):

http://picasaweb.google.de/IrisMontreal/RedBullCrashedIceQuebec

Dazu waren es inzwischen höchstens -20°C und Stillstehen einfach unmöglich. Nachdem wir zunächst noch einmal in einem Beaver Tail Store (eine quebecker Spezialität) Unterschlupf gesucht haben, wagten wir uns noch einmal für 30 Minuten in die Kälte, um letztendlich die letzten 1,5 Stunden in einem Irish Pub zu verbringen. Um halb zwölf kam dann der Bus, der uns in die örtliche Großraumdiskothek OZONE verbrachte.

Dort war es dann im Gegenzug ziemlich warm (da ich meine Schneehose und Schneestiefel anhatte), was natürlich nicht am Tanzen hinderte, aber zur Folge hatte, dass ich um 3 Uhr, als der Bus uns abholte, in nassen Schuhen, nasser Hose und mit feuchtem Oberteil in dem nur spärlich beheizten Bus saß. Trotzdem schlief ich sofort ein.

Gegen halb sechs morgens kamen wir dann alle wortkarg und verfroren in Montreal an und trollten uns in verschiedene Richtungen. Ich lief - wie ungefähr alles ist auch die McGill Universität ca. 15 min. Fußmarsch von meiner Wohnung entfernt - mit quietschend nassen Schuhen im Schnee in meine Suite und schlief nach einer heißen Dusche dann noch bis um elf. Den Sonntag habe ich im Bett verbracht, 2 Filme gesehen (Filesharing zum privaten Gebrauch wird in Kanada nicht geahndet) und mich von den Strapazen erholt...

Letztendlich war es eine super Erfahrung!